Besucherbetreuung im Deutschen Technikmuseum Berlin http://besucherbetreuung.blogsport.de Informationen rund um die Beschäftigten der T&M Technik und Museum Marketing GmbH am Deutsche nTechnikmuseum Berlin (DTMB) Tue, 17 Feb 2009 12:13:47 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Kulturprekäre demonstrieren gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen http://besucherbetreuung.blogsport.de/2009/02/17/babylon-kundgebung-13-2-09/ http://besucherbetreuung.blogsport.de/2009/02/17/babylon-kundgebung-13-2-09/#comments Tue, 17 Feb 2009 12:13:38 +0000 Katinka allgemein http://besucherbetreuung.blogsport.de/2009/02/17/babylon-kundgebung-13-2-09/ Babylon Kundgebung 13. Februar 2009 Am vergangenen Freitag fanden sich einmal mehr prekäre Berliner_innen zusammen, um für bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße zu gehen. Dieses Mal hat die FAU-Betriebsgruppe im Kino Babylon zum Kampf und zur Unterstützung aufgerufen. Dieser Aufforderung sind auch Besucherbetreuer_innen – samt T&M-Transparent natürlich – und andere Unterstützer_innen gefolgt.

Es versammelten sich rund 60 Leute unter dem Motto Für eine Hand voll Dollar? Für bessere Arbeitsbedinungen im Babylon! am roten Teppich am Rosa-Luxemburg-Platz. Unter ihnen waren Gewerkschafter_innen der FAU Berlin, Aktivist_innen des Mayday-Bündnisses und von aka sowie andere Freund_innen. Für die solidarische Anwesenheit von Besucherbetreuer_innen haben sich die Veranstalter_innen bedankt. Weil es so wichtig ist, dass sich die prekär Beschäftigten in dieser Stadt gegenseitig unterstützen und somit gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen streiten, wäre es sehr schön gewesen, wenn sich mehr Besucherbetreuer_innen solidarisch gezeigt und ein wenig mitgefriert hätten.

Die FAU bewertet die Kundgebung in ihrer heutigen Presseerklärung als Erfolg. Sie macht aber auch deutlich, dass dies erst der Anfang war und Einschüchterungsversuche – wie auch wir sie kennen – sie nicht aufhalten werden.

Weitere Berichte gibt es bei indymedia und aka. Bilder gibts hier und da.

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. . . we will never be defeated! http://besucherbetreuung.blogsport.de/2009/02/08/we-will-never-be-defeated/ http://besucherbetreuung.blogsport.de/2009/02/08/we-will-never-be-defeated/#comments Sun, 08 Feb 2009 17:14:20 +0000 Katinka Termine http://besucherbetreuung.blogsport.de/2009/02/08/we-will-never-be-defeated/


Den Flyer zur Kundgebung gibts hier.

Die Stadt im Berlinale-Fieber. Gleiches gilt für die Belegschaft des Kinos Babylon. Erhöhter Stress, Arbeitsverdichtung, aber gleiche Entlohnung: 5,50 bis maximal 8,00 Euro brutto für Servicekräfte und qualifizierte Filmvorführer. Dabei sein ist alles?! Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und PraktikantInnen, die ganze Festivals für lau mitorganisieren “dürfen”.

Die Betriebsgruppe der FAU akzeptiert diese Verhältnisse in dem mit mehreren hunderttausend Euro im Jahr vom Senat geförderten Filmtheater weder während der Berlinale, noch danach, und ruft zu einer Protestkundgebung vor dem Kino auf. Solidarisiert euch! Kommt zur Kundgebung! Für bessere Arbeitsbedingungen in einem der schönsten Kinos der Stadt.

Protestkundgebung:
Freitag 13.02. // 18.30-20.00 Uhr
Vor dem Kino Babylon Mitte
Rosa-Luxemburg-Str. 30 // 10178 Berlin
U-Bahn: Rosa-Luxemburg-Platz

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Solidarität mit den Babylonier_innen! http://besucherbetreuung.blogsport.de/2009/01/20/arbeitskampf-im-kino-babylon/ http://besucherbetreuung.blogsport.de/2009/01/20/arbeitskampf-im-kino-babylon/#comments Tue, 20 Jan 2009 16:19:03 +0000 BesucherbetreuerIn allgemein Sonstiges http://besucherbetreuung.blogsport.de/2009/01/20/arbeitskampf-im-kino-babylon/ Der Arbeitskampf im DTMB ist vorerst ausgestanden. Aber der Berliner Kultursenat lässt sich in seiner Beschäftigungspolitik nicht lumpen – auch die Mitarbeiter_innen des Filmtheaters Babylon Berlin Mitte werden schlechter behandelt als in der freien Wirtschaft!

Die Macher_innen des Blogs für die Besucherbetreuer_innen im Deutschen Technikmuseum Berlin erklären sich hiermit solidarisch mit den Beschäftigten und insbesondere dem Betriebsrat des Filmtheaters Babylon Berlin Mitte und veröffentlichen aus diesem Grund hier die erste Pressemitteilung:


Berlin, 19. Januar 2009

Öffentlich geförderter Betrieb auf Konfrontationskurs gegen Betriebsrat

Hinter den Kulissen das Filmtheaters Babylon Berlin Mitte wird um bessere Arbeitsbedingungen gerungen.

Guter Hoffnung, voller Optimismus und Tatendrang haben sich vor wenigen Wochen die Beschäftigten des Filmtheaters Babylon Berlin Mitte zusammengefunden, um mit der Wahl eines Betriebsrats einen großen Schritt in Richtung Verständigung mit der Betriebsleitung zu tun. Dies schien allen Beteiligten dringend nötig; auch in der Öffentlichkeit waren im vergangenen Jahr die schlechten Arbeitsbedingungen im beliebten Kino Babylon in Berlin Mitte be­kannt geworden, denn im Arbeitsgerichtsprozess eines ehemals vom Babylon Berlin Mitte Beschäftigten wurde offenbar, wie die Geschäftsleitung nach Gutsherrenart mit den Beschäftigten umspringt.

Miserable Löhne, unbegründete Kündigungen und eine Atmosphäre in der keiner, der seinen Job behalten will, es wagt um Urlaub zu bitten, prägen nach wie vor das Arbeitsklima. Doch auch gerichtliche Rückschläge und kritische Fragen der Kinokundschaft und von Veranstaltern scheinen am Gebaren der Geschäftsleitung bislang nichts ändern zu können. Nachdem dann die erstmalige Wahl eines Betriebsrates Ende November von der Geschäftsleitung nach außen hin sogar begrüßt wurde, geraten gerade die neu gewählten Betriebsratsmitglieder schnell ins Schussfeld der Geschäftsleitung:

Versetzung in die Kellerräume des Kinos und die Nichtverlängerung eines Arbeitsvertrages kurz nach der Betriebsratswahl treffen direkt die Betriebsräte. An einen Zufall glauben die Betroffenen nicht. Beschäftigte des Kinos sehen hier vielmehr eindeutige Signale, die allen Betriebsangehörigen aufzeigen sollen was ihnen droht, sollten sie versuchen ihre Rechte einzufordern.

Die Kolleginnen und Kollegen reagieren aber anders als von manchen erwartet: sie stärken ihren Vertretern den Rücken und fordern von der Geschäftsleitung zunächst nicht mehr als die Einhaltung rechtlicher und menschlicher Mindeststandards: Urlaub und Lohnfortzahlung bei Krankheit, sowie die Anerkennung der Rechte des Betriebsrates.

Für die Finanzierung dieser Mindeststandards sollte genügend Geld da sein, denn das vielfältige und erstklassige Programm des Filmtheaters lockt steigende Besucherzahlen an den Rosa-Luxemburg-Platz, auch Premiumkundschaft wie die Berlinale lädt sich ins Haus ein; vor allem aber unterstützt der Senat das einzigartige Kino Jahr für Jahr mit mehreren hunderttausend Euro.

Die miserablen Arbeitsbedingungen gehen damit auch die Öffentlichkeit etwas an, die den Betrieb des Kinos zum großen Teil finanziert und ohne deren Druck sich die Geschäftsleitung kaum bewegen wird.

Der Betriebsrat des Kino Babylon Berlin Mitte

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„Der Protest hat sich gelohnt“ http://besucherbetreuung.blogsport.de/2008/07/31/der-protest-hat-sich-gelohnt/ http://besucherbetreuung.blogsport.de/2008/07/31/der-protest-hat-sich-gelohnt/#comments Thu, 31 Jul 2008 18:25:51 +0000 Katinka allgemein http://besucherbetreuung.blogsport.de/2008/07/31/der-protest-hat-sich-gelohnt/ In einem Interview über den Arbeitskampf bei T&M mit der jungen Welt verkauft Jürgen Stahl, ver.di-Sekretär für besondere Dienstleistungen in Berlin-Brandenburg, die Verlängerung von Arbeitsverträgen und die Durchsetzung unbefristeter Verträge als Erfolg. Die Beschäftigten haben in den letzten Wochen einiges erreicht, was nicht mehr möglich schien. Dennoch haben sie noch nicht alle Ziele erreicht. Denn die klagenden (Ex-)Kollegen und (Ex-)Kolleginnen, die im November 2007 und März 2008 gehen mussten, haben noch immer keinen neuen unbefristeten Arbeitsvertrag unterzeichnen können.

Noch hat das Technikmuseums die Prozesse – trotz gegenteiliger Zusage – nicht stoppen lassen. Die Berufung ist beantragt und die Frist für die Begründungsschrift seitens der Antragsteller läuft. Einige Betroffene kämpfen nun schon seit beinah acht Monaten vor Gericht für ihr Recht. In dieser Zeit sind sie erwerbslos und somit in ihrer Existenz akut gefährdet. Diese Vergessenen sollten in Erinnerung bleiben, eben durch die schon einmal erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit und den politischen Druck, den Stahl in seinem Interview mit der jungen Welt so sehr gelobt hat. Der Betriebsrat hat sich seit Ende Juni nicht mehr öffentlich zu Wort gemeldet. Die Gründe für das Schweigen bleiben gerade angesichts der Erfolge unverständlich.

Außerdem ist noch immer eine Frage ungeklärt: Was ist mit den circa 50 BesucherbetreuerInnen, die im November letzten Jahres und in diesem März das Museum verlassen mussten und nicht geklagt haben? Obwohl auch sie den Anspruch auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben?

Ein neues Konzept für die Besucherbetreuung, das Stahl anspricht, gibt es im Übrigen immer noch nicht. Die Beschäftigten haben erneut, wie schon im März, einen Vorschlag erarbeitet, der gestern im Monatsgespräch mit Museumsdirektor und Geschäftsführer Böndel vorgestellt werden sollte.

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Warum wir weiterkämpfen müssen! http://besucherbetreuung.blogsport.de/2008/07/17/warum-wir-weiterkaempfen-muessen/ http://besucherbetreuung.blogsport.de/2008/07/17/warum-wir-weiterkaempfen-muessen/#comments Thu, 17 Jul 2008 20:49:48 +0000 Katinka Beschäftigte http://besucherbetreuung.blogsport.de/2008/07/17/warum-wir-weiterkaempfen-muessen/ Am vergangenen Sonntag feierte das Deutsche Technikmuseum Berlin seinen 25. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür und vielen Sonderveranstaltungen. Es kamen circa 12.000 BesucherInnen. Die freundlichen und hilfsbereiten BesucherbetreuerInnen kümmerten sich im Spectrum und an der Garderobe des Hauptgebäudes um sie. Die anderen Ausstellungsorte, der Neubau und die Lokschuppen, mussten erneut ohne sie auskommen. Dort werden seit Ostern LeiharbeiterInnen von Securitas eingesetzt.

Noch immer ist unser Arbeitsalltag von chronischer Unterbesetzung geprägt, die durch Nichtverlängerung von Arbeitsverträgen und unrechtmäßige Entlassungen entstand. Nun sollten, nach einer Absprache zwischen Betriebsrat und Museumsleitung, bereits vergangene Woche die ersten unbefristeten Arbeitsverträge von BesucherbetreuerInnen unterschrieben werden. Doch erst seit Mittwoch, den 16. Juli, lagen diese vor, sodass schon am Dienstag einzelne BesucherbetreuerInnen Klage auf Weiterbeschäftigung beim Berliner Arbeitsgericht einreichen mussten. Nur so konnten sie die dreiwöchige Klagefrist nach Ende des Beschäftigungsverhältnisses (30. Juni) wahren. Das Spiel auf Zeit wird also von der Geschäftsfürhung der T&M GmbH und der Museumsleitung – Herr Prof. Dirk Böndel in Personalunion – fortgesetzt.

Es wird jedoch nicht nur die Weiterbeschäftigung der im Juni unrechtmäßig Entlassenen verzögert. Die Museumsleitung hat vor allem den 15 ehemaligen Beschäftigten der T&M GmbH, die ihre Entfristungsklagen in erster Instanz gewonnen haben, keine unbefristeten Arbeitsverträge angeboten. Im Gegenteil, noch immer läuft – trotz gegenteiliger Absprache mit dem Betriebsrat – mindestens in einem Fall die Berufung gegen die gerichtliche Feststellung des unbefristeten Arbeitsverhältnisses. Damit bricht die Geschäftsführung der T&M GmbH erneut ihre Zusagen von Ende Juni.

Offensichtlich hat die Museumsleitung kein Interesse daran, Absprachen fristgerecht einzuhalten, die vollständige Arbeitsfähigkeit der Besucherbetreuung und das Vertrauensverhältnis zwischen Beschäftigten und Geschäftsführung wiederherzustellen. Die Direktion um Dirk Böndel versucht weiterhin, möglichst wenig unbefristete Arbeitsverträge zu schließen. Doch nur unverzüglich geschlossene unbefristete Arbeitsverträge für alle MitarbeiterInnen und fälschlich Entlassenen sowie die Neueinstellung von BesucherbetreuerInnen kann einen qualtitativen und kostenmäßig angemessenen Betrieb der Besucherbetreuung im Technikmuseum wiederherstellen.

Die Gratulation des Mayday Bündnis Berlin kam leider verfrüht. Gefeiert werden kann, wenn alle ihre ordnungsgemäßen Verträge unterschrieben haben und die BesucherbetreuerInnen wieder normal arbeiten können.

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Unbefristete Arbeitsverträge immer noch nicht unterschrieben! http://besucherbetreuung.blogsport.de/2008/07/15/unbefristete-arbeitsvertraege-immer-noch-nicht-unterschrieben/ http://besucherbetreuung.blogsport.de/2008/07/15/unbefristete-arbeitsvertraege-immer-noch-nicht-unterschrieben/#comments Tue, 15 Jul 2008 20:01:59 +0000 Katinka allgemein Beschäftigte http://besucherbetreuung.blogsport.de/2008/07/15/unbefristete-arbeitsvertraege-immer-noch-nicht-unterschrieben/ Nachdem dieser Blog erst vor kurzem mit großen Hoffnungen auf einen baldigen Betriebsfrieden eingerichtet wurde, bestehen nun schon wieder innerhalb der Belegschaft Zweifel an der Einsichtigkeit der Geschäftsführung der T&M.

Schon im Laufe der letzten Woche sollten die unbefristeten Arbeitsverträge von den Betroffenen unterschrieben werden können. Aber die BesucherbetreuerInnen wurden auf diese Woche vertröstet. Diese gaben sich also mit dem Bruch der Absprache zufrieden, schließlich war noch eine Woche Zeit bis zum Ablauf der Klagefrist für diejenigen, die seit dem 30. Juni nicht mehr im Museum arbeiten dürfen. Insgesamt hat man/frau drei Wochen Zeit, um nach Ablauf des Beschäftigungsverhältnisses eine Klage beim Arbeitsgericht einzureichen. Und das rauschende Geburtstagsfest des Technikmuseums am Sonntag, den 13. Juli, sollte ja auch nicht unnötig gestört werden.

Doch auch diese Woche scheint der Geschäftsführung der T&M die Weiterbeschäftigung ihrer BesucherbetreuerInnen nicht besonders wichtig zu sein. Zunächst waren am Montag weder der Geschäftsführer, Prof. Böndel, noch der in der T&M GmbH zuständige Prokurist anzutreffen. Auch am heutigen Dienstag wurde kein einziger Arbeitsvertrag unterzeichnet – obwohl zumindest der Geschäftsführer im Haus war.

All dies lässt den Entlassenen keine andere Wahl als den Klageweg zu beschreiten. Das Spiel auf Zeit der Museumsleitung werden sie niemals gewinnen können. Doch wie viele Prozesse müssen noch geführt werden, bevor der Museumsleitung der Hahn für die Anwaltskosten zugedreht wird? Warum geht das Museum nach 15 verlorenen Prozessen in der ersten Instanz noch in Berufung und nimmt weitere Klagen an?

Diese Fragen bleiben leider unbeantwortet – logisch erklären kann sich dieses Verhalten niemand mehr. Nur eines steht fest: Die BesucherbetreuerInnen werden weiter um ihre Arbeitsplätze und um die Erhaltung der Besucherbetreuung im Technikmuseum insgesamt kämpfen, bis die Verantwortlichen ein Einsehen haben! Wir kennen unsere Rechte und werden sie wahrnehmen!

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Herzlich Willkommen http://besucherbetreuung.blogsport.de/2008/07/10/herzlich-willkommen/ http://besucherbetreuung.blogsport.de/2008/07/10/herzlich-willkommen/#comments Thu, 10 Jul 2008 21:12:22 +0000 BesucherbetreuerIn Betriebsrat Beschäftigte Termine Gewerkschaftliches Juristisches Sonstiges http://besucherbetreuung.blogsport.de/2008/07/10/herzlich-willkommen/ Herzlichen Willkommen auf der ersten Homepage für und von MuseumsbesucherbetreuerInnen!

Die Macher dieses Blogs sind Beschäftigte der T&M Technik und Museum Marketing GmbH. Wir sind als BesucherbetreuerInnen im Deutschen Technikmuseum Berlin tätig. Wir stehen den Gästen des Museums zur Seite, wenn sie Fragen zu Exponaten, dem Haus und seinen Wegen haben, erklären ihnen Experimente, nehmen ihre Jacken und Mäntel entgegen, versorgen die Besucher und Besucherinnen mit Audioguides und beschützen ab und zu Objekte bzw. Kinder, die auf Loks oder Flugzeuge klettern.

Wir – das sind zumeist Studierende der Berliner und Brandenburger Universitäten und Fachhochschulen, die seit 2004 im Technikmuseum arbeiten. Eine Chronologie (pdf) zeichnet unseren „Werdegang“ nach. Im September 2007 waren wir fast 200 Beschäftigte. Seitdem folgte einer rapider Rückgang der BesucherbetreuerInnenzahl, weil Arbeitsverträge nicht verlängert wurden.

Mit Unterstützung von ver.di wählten die Beschäftigten der T&M im Januar 2008 einen Betriebsrat, der im vergangenen halben Jahr vor allem um den Erhalt der Arbeitsplätze kämpfte. Ein erster Erfolg wurde erzielt. 10 Beschäftigte haben Ende Juni eine Vertragsverlängerung unterschrieben. Weiterhin haben 15 ehemalige Beschäftigte ihre Klagen auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag gewonnen und sollen ihren Vertrag in den kommenden Tagen unterschreiben können.

Nachdem nun feststeht, dass es erst einmal mit der Besucherbetreuung im Deutschen Technikmuseum weitergeht, soll dieser Blog zukünftig helfen, über uns und die Vorgänge im Technikmuseum zu informieren – sowohl nach innen als auch nach außen.

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